Sicherheit für Ihre Kinder

Kinder sind ein leichtes Ziel. Sie haben noch nicht die Lebenserfahrung wie Erwachsene, können kritischen Situationen schlechter einschätzen und bei einem Angriff meist weniger körperliche Gegenwehr leisten.  Außerdem steigt der Leidensdruck bei den Eltern enorm und damit die Bereitschaft, auf Forderungen der Täter einzugehen. Bei der Sicherheit für Kinder muss ein vernünftiger Mittelweg zwischen Sensibilisierung und angepassten Sicherheitsmaßnahmen gefunden werden. Zu starke Kontrolle und Verbote sind meistens kontraproduktiv.

Die Lebensführung der letzten drei Generationen hat sich ziemlich stark verändert. Insbesondere die Form, wie sich Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt bewegen, ist für Erwachsene oftmals nicht zu verstehen oder im Detail nachzuvollziehen. Sie unterliegen dort ganz neuen Gefahren, über die man als Erziehungsberechtigter Bescheid wissen sollte. Darüber hinaus sind Kinder aber auch immer noch für herkömmliche Risiken anfällig, weil sie meist viel sorgloser durchs Leben gehen als Erwachsene. Daher sollte man gewisse Grundregeln beachten und Kinder frühzeitig damit vertraut machen.

Wesentliche Grundregeln:

  • Recherchieren Sie im Internet oder erkundigen Sie sich bei der örtlichen Polizei, ob in Ihrer Gegend Sexualstraftäter leben.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern über mögliche Gefahren und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen. Bringen Sie ihnen bei, wachsam zu sein und in potenziell gefährlichen Situationen richtig zu reagieren.
  • Bringen Sie Ihren Kindern auch bei, dass sie nicht jedem vertrauen können und dass sie nicht mit Fremden sprechen oder auf sie zugehen sollen. Erklären Sie ihnen, dass sie nicht mit Älteren alleine sein oder mitgehen sollen.
  • Lernen Sie die Freunde Ihrer Kinder und deren Eltern kennen, insbesondere, wenn es sich um enge Freunde handelt. Sie sollten auch andere Bezugspersonen ihrer Kinder wie Trainer, Lehrer, Jugendgruppenleiter usw. kennen.
  • Weisen Sie Ihre Kinder an, unbekannten Anrufern niemals unbedachte Auskünfte wie „Meine Eltern sind nicht da“ etc. zu geben.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie immer wissen wo sich Ihre Kinder gerade aufhalten und dass sie sich von selbst bei Ihnen oder einem verantwortlichen Erwachsenen melden.
  • Ihre Kinder sollten dafür sensibilisiert sein, ob sie verfolgt oder beobachtet werden oder ob sich ihnen jemand ungebührlich nähert. Falls sie etwas Verdächtiges bemerken, sollten sie sich sofort an einen sicheren Ort wie ein Geschäft, eine Bank oder eine Behörde begeben. Ist dies nicht möglich, sollten sie durch lautes Rufen auf sich und ihre Situation sowie den mutmaßlichen Verfolger aufmerksam machen.
  • Kinder sollten niemals zu Fremden ins Auto steigen.
  • Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern ein Codewort, das sie benutzen, wenn ein Dritter sich um die Kinder kümmern soll, weil Sie selbst verhindert sind.
  • Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für die Gefahren im Internet. Setzen Sie sich mit den Anwendungen Ihrer Kinder auf Kommunikationsgeräten auseinander und prüfen Sie, welche Funktionen kritisch sind.

Autor:

Christian Schaaf

Geschäftsführer

E-Mail: schaaf@corporate-trust.de

Tel. +49 89 599887580

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